Eine STADT. Ein FILM.

Am 26. März 2014 war es wieder soweit!

Vielen Dank an alle Besucher, an die teilnehmenden Kinos, an unsere Partner und natürlich an das gesamte TALEA-Filmteam rund um Regisseurin Katharina Mückstein für einen großartigen Kino-Abend!

Impressionen zu "Eine Stadt. Ein Film." 2014 finden Sie bereits in unserer Galerie.
 

Die vom echo medienhaus initiierte Kinoaktion lud das Publikum in die Wiener Kinos ein und bot wieder einen qualitätsvollen, österreichischen Film bei freiem Eintritt.

Eine STADT. Ein FILM. – Die Idee:

Hauptanliegen der Aktion ist es, ein breites Publikum wieder für das Erlebnis Kino zu begeistern und gleichzeitig Kinokultur zu fördern. Zusätzlich bietet die Aktion österreichischen Filmproduzenten eine geeignete Plattform, um ihre Filme dem vielfältigen Wiener Publikum vorzustellen.

Regiekommentar:

Talea ist Italienisch für Setzling, der Teil einer Pflanze, den man abbrechen und in die Erde stecken kann und er wird Wurzeln schlagen und ein eigenständiges Gewächs sein. Als ich von Selina Gnos’ Idee hörte, die Geschichte einer Frau zu erzählen, die nach vielen Jahren Gefängnis ihre Tochter kennen lernt, hat mich insbesondere der Aspekt der Brüchigkeit interessiert. – Die Brüchigkeit der Mutter-Kind-Beziehung einerseits und der Identität des Mädchens andererseits.

Wir leben in einer Zeit, in der sich die Kategorien, die unsere Identität prägen, stark verändern. Staatsgrenzen fallen, traditionelle Familienkonstellationen brechen auf, Geschlechterrollen werden hinterfragt. Wir sind freier denn je in der Gestaltung unseres Selbst, doch die Antwort auf die Frage Wer bin ich? ist für viele Menschen kompliziert.

Die Hauptfigur unserer Geschichte – die vierzehnjährige Jasmin - muss sich auf die Suche nach ihrer emotionalen Herkunft machen. Sie ist getrieben von der Sehnsucht, sich in der Mutter wider zu spiegeln, um etwas über sich selbst zu erfahren. Obwohl diese Identitätssuche eigennützig ist, wirkt sie Beziehung stiftend, sodass beide Figuren gestärkt aus der Geschichte hervorgehen und am Ende an Zuversicht und Handlungsspielraum gewonnen haben.